Das wohl höchste der Gefühle für einen Teamsportler ist die Tatsache, dass die lange Qualifikation - oder auch abschätzend: "das Vorgeplänkel" - endlich vorbei ist und die Würfel für das wirklich grosse Ding gefallen sind - es ist Playoff Zeit. Die Zeit der langen Bärte, der ewigen nicht immergleichen Rituale und die uneingeschränkte Konzentration auf den wichtigsten Teil der Saison haben begonnen.
Der erfolgreichste Teamsportler aller Zeiten - His Airness Michael Jordan - liess sich vor einer Finalpartie gegen die Utah Jazz folgendermassen Zitieren: "I can accept failure, but I cannot accept not trying". Diese Aussage ist insofern speziell, dass Jorden zu diesem Zeitpunkt an einer Grippe erkrankt war und die Vorzeichen für einen Einsatz im nächsten Spiel ziemlich schlecht standen.
Doch eben, es ist Playoff Zeit und diese Zeit ist nur einmal im Jahr. So kam es, dass sich Jordan mit knapp 39° Fieber in seine Schuhe zwang und die Chicago Bulls mit einer überragenden Leistung zu einem weiteren Sieg führte. Der Rest ist bekannt, die Bulls gewannen souverän den Meistertitel! Einer von sechs unter Michael Jorden, bis heute notabende die einzigen Meistertitel dieser Franchise.
Und genau nur solche Geschichten können Playoffs schreiben. Der Wille es in jedem Fall zu probieren, auch wenn der Erfolg ausbleibt. Niemand würde je den Gedanken verdrängen können: "Was wäre wenn ich es damals versucht hätte?". Die Aufgabe eines Trainers ist es, seine Jungs genau zu dieser Einstellung zu führen. Mit dieser Einstellung werden kleine "Bobos" zur Nebensache und der Fokus ist auf ein klares Ziel gerichtet:
Den absoluten, kompromisslosen Einsatz für seine Mannschaft und den sich einstellenden Erfolg!
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